Lawinenkunde

Lawinen gehen dort ab, wo die Bedingungen zum Skifahren ideal aussehen. Wissen bedeutet Sicherheit: Lawinen gehen in steilen Hängen ab, die extrem gut zum Skifahren, Snowboarden, Snowmobilfahren oder Klettern geeignet scheinen. In eine Lawine zu kommen, ist nicht einfach nur Pech. Lawinen sind nicht unvorhersehbar, sie gehen aufgrund bestimmter Umgebungskriterien an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten ab. Aufklärung und Information sind der Schlüssel zur Vermeidung von Lawinenunfällen. 

Video: Lawinenkunde 

Wissen ist lebensnotwendig im Falle eines Lawinenunfalls. Der Film behandelt die Grundlagen und bereitet Dich darauf vor, mehr über das Thema zu erfahren.

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Was ist eine Lawine?

Eine Lawine ist grundlegend eine große Masse von Schnee, die einen steilen Berg oder Hang hinabrutscht. Die gefährlichste Art ist das Schneebrett, das dann abgeht, wenn sich eine gebundene Schneefläche löst und am Hang abrutscht.

Ein Schneebrett kann sehr weich (Pulverschnee) oder sehr hart (wie ein Holzboden) sein und sehr gefährlich werden, wenn es eine schwächere Schneeschicht an einem steilen Hang überlagert. Die meisten Lawinenopfer lösen die Lawine selbst aus.


Wissen bedeutet Sicherheit!

Um Wissen und Erfahrung zu sammeln, ist es ratsam, Lawinenkurse zu belegen, mit erfahrenen Leuten ins Gelände zu gehen und abseits der Piste einerseits viel Spaß zu haben, andererseits aber auch immer darauf eingestellt zu sein, im Ernstfall nach Verschütteten suchen zu können.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du erfahren genug bist, um in lawinengefährdetem Terrain unterwegs zu sein, dann bleibe auf der Piste oder engagiere einen professionellen, zertifizierten Berg- und Skiführer.

Innerhalb erschlossener Wintersportgebiete sorgen die Pistendienste durch vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen und Aufklärung für sichere und genussvolle Verhältnisse.